Opferschutz und Nebenklage

Der Opferschutz nimmt in der Strafprozeßordnung einen deutlich verbesserten Raum ein. Die Belange und Rechte der Opfer von Straftaten werden nunmehr im Strafprozeß stärker berücksichtigt. Die Möglichkeit der sogenannten Nebenklage ist für eine Vielzahl von Delikten vorgesehen.

 

Nebenklage bedeutet, dass das Opfer im Strafprozeß selbst als Porzeßbeteiligter wie die Staatsanwaltschaft und der oder die Angeklagte(n) auftreten kann. Das Opfer einer Straftat kann sich dem Strafprozeß anschließen und genießt dann grundsätzlich alle Rechte, wie sie z.B. auch die Staatsanwaltschaft oder der oder die Angeklagte(n) haben. Insbesondere hat der oder die Geschädigte das Recht:

  • Anträge zu stellen
  • sich auf Kosten und Kostenrisiko des Angeklagten einen Rechtsanwalt seiner bzw. ihrer Wahl beiordnen zu lassen
  • Zeugen zu befragen
  • Akteneinsicht zu nehmen
  • schon im Strafprozeß einen rechtskräftigen Titel auf Schmerzensgeld und Schadensersatz zu erwirken
  • ein Plädoyer zu halten

Rechtsanwalt Andre Vogel hat bereits in verschiedenen Strafverfahren die Rechte und Belange seiner Mandanten vertreten, die Opfer z.B. von Sexualstraftaten, Raubüberfällen, vollendeten oder versuchten Tötungsdelikten oder von Körperverletzungen waren. In aller Regel ist es sinnvoll sich als sog. Nebenkläger einem Strafprozeß frühzeitig anzuschließen. Sie haben so als Geschädigte(r) einen Überblick, wie der Stand des Verfahrens ist und welche Straftat die Staatsanwaltschaft anklagen will. Zudem ist die Nebenklage ein sinnvolles Mittel, um einen folgenden zivilrechtlichen Prozeß vorzubereiten.

 

Opfer einer Straftat haben Rechte - nutzen Sie diese!

Arzt- und Medizinstrafrecht

Strafverfahren gegenüber Ärzten haben in der Vergangenheit zugenommen. Während früher fast ausschließlich nach Behandlungsfehlern gefahndet wurde, rückt heute verstärkt die wirtschaftliche Betätigung von Ärzten in das Blickfeld.

 

Vorwürfe des Abrechnungsbetruges, der Untreue oder der Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr stehen im Focus der Öffentlichkeit. Durch die gesetzlich neu eingerichteten Stellen zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen ist der Verfolgungsdruck noch einmal gestiegen. Eine erfolgreiche Verteidigung setzt daher Rechtskenntnisse und Erfahrungen im Strafrecht und im Medizinrecht voraus.

Gleiches gilt für Krankenhäuser, Kliniken, Pharmaunternehmer und Medizinproduktehersteller. Sie stehen vor neuen Herausforderungen, geraten aber vermehrt in das Fadenkreuz der Ermittler. Gerade in diesem Bereich ist eine Beratung von Unternehmen und ihrer Mitarbeiter nicht nur während laufender Ermittlungs- und Strafverfahren, sondern auch bereits im Vorfeld sinnvoll, um strafrechtliche Probleme vermeiden zu können.

Betäubungsmittelstrafrecht

Das Betäubungsmittelstrafrecht gehört mit zu den verfolgungsintensivsten Gebieten im Strafrecht. Es ist zugleich ein Spezialgebiet des Strafrechts. Dem tragen die Staatsanwaltschaften und Gerichte dadurch Rechnung, dass sie spezielle Abteilungen und Kammern einrichten.

 

Die Verteidigung sollte daher gleichfalls spezialisiert geführt werden.

 

Je früher ein Beschuldigter mit dem Verteidiger seines Vertrauens die Organisation seiner Verteidigung angeht, umso günstiger gestalten sich seine Chancen im Verfahren.


Verkehrsstrafrecht

Grundsätzlich nimmt jeder, mehr oder weniger intensiv, am Straßenverkehr teil. Die gesetzliche regelgungsdichte in diesem Bereich nimmt immer mehr zu. In keinem anderen straf- und ordnungsrechtlich geregelten Bereich besteht für den Bürger so leicht die Möglichkeit dem Vorwurf einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit ausgesetzt zu sein.

Häufig bleibt es nicht bei einer Verwarnung oder einem Bußgeld. Vielmehr können Fahrverbote, bei Straftaten aber auch Geld- oder sogar Freiheitsstrafen und die Entziehung der Fahrerlaubnis die Folge eines Regelverstoßes sein.

Viele Verkehrsvergehen sind zudem mit Punkten beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg verbunden. Darüber hinaus ordnen die Straßenverkehrsämter nach dem Abschluss der Straf- oder Bußgeldverfahren gegenüber den Betroffenen eine Nachschulung, Verkehrstherapie oder eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) an.

 

Wir verteidigen Sie deshalb nicht nur bei allen Bußgeld- und Verkehrsstrafsachen sondern vertreten Sie auch gegenüber dem Straßenverkehrsamt bei allen Fragen und Verfahren "rund um den Führerschein".